05/08/2026
Meistens nicht. Die allermeisten Escape Rooms sind hell, freundlich und zum Rätseln gemacht. Ihr löst Codes, findet Hinweise und arbeitet als Team gegen die Uhr. Wer den Gruselfaktor sucht, wird bei EXIT aber auch fündig: Madhouse 101 ist düster, mit echten Jump Scares, ab 16 Jahren, für die, die ein bisschen Nervenkitzel lieben. Alle anderen Räume kommen ohne Grusel aus.
Nein, die allermeisten nicht. Von den sieben Räumen bei EXIT sind sechs hell, bunt oder atmosphärisch gestaltet, ohne dass irgendetwas aus einer Ecke springt oder im Dunkeln lauert. Die Rätsel stehen im Vordergrund, nicht der Schrecken.
Monster Party ist für Kinder ab 5 Jahren konzipiert und steckt voller bunter Wesen, die eher zum Knuddeln als zum Fürchten einladen. Magic Alley entführt euch in eine Fantasywelt, in der Zauberstäbe und Geheimgänge warten, aber keine bösen Überraschungen. Prison Island hat eine Gefängniskulisse, die eher an einen Abenteuerfilm erinnert als an einen Horrorstreifen. Admiral Kingdom setzt auf Steampunk mit Zahnrädern und Dampfmaschinen-Ästhetik, und Berlin Babylon nimmt euch mit in eine 20er-Jahre-Detektivgeschichte. Neu dazu kommt ab September 2026 Jungle Games, eine Dschungel-Brettspiel-Welt für 4 bis 14 Spieler:innen ab 10 Jahren.
Wer nach "Escape Room gruselig" sucht, hat meistens ein ganz bestimmtes Bild im Kopf: dunkle Räume, unheimliche Geräusche, etwas, das einen plötzlich anfasst. Dieses Bild stammt aus Filmen und Serien, die Escape Rooms gerne als Horror-Kulisse nutzen, weil das dramatischer wirkt als eine Gruppe, die fröhlich an einem Zahlenschloss dreht. In Wirklichkeit sieht ein typischer Escape Room eher aus wie ein liebevoll eingerichtetes Filmset, in dem alles seinen Platz hat und jedes Detail ein Hinweis sein könnte.
Es gibt einen Raum bei EXIT, der absichtlich gruselig ist, und in dem Gurselfans auf ihre Kosten kommen: Madhouse 101 ist ab 16 Jahren, enthält echte Jump Scares und trägt auf der Website den Tag "Gruselfaktor". Der Raum spielt mit Dunkelheit, Überraschungsmomenten und einer Atmosphäre, die euch das Herz in die Hose rutschen lassen soll. Wer Horrorfilme liebt und sich gerne erschrecken lässt, findet hier genau das Richtige.
Aber: Madhouse 101 ist die Ausnahme, nicht die Regel. Ihr landet dort nur, wenn ihr diesen Raum bewusst auswählt. Niemand wird versehentlich in einen Gruselraum gesteckt. Wenn ihr bei der Buchung einen der anderen sechs Räume wählt, erwartet euch kein Jump Scare, kein Dunkelgang und kein Gruselfaktor. Versprochen.
Für Familien mit Kindern gibt es einen eigenen Beitrag mit allen Details zu Altersfreigaben und Raumwahl.
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Nein. Ihr seid zu keinem Zeitpunkt eingesperrt. Jeder Raum bei EXIT hat Notfallknöpfe und Notausgangstüren, über die ihr jederzeit selbstständig den Raum verlassen könnt. Das Einzige, was euch wirklich festhält, ist die Frage, wie zum Kuckuck dieser dritte Code zustande kommen soll, und genau dafür seid ihr ja gekommen.
Die Spielleiter:innen beobachten jede Gruppe über Kameras und Mikrofone. Wenn ihr einen Hinweis braucht, bekommt ihr ihn. Wenn ihr den Raum vorzeitig verlassen möchtet, geht das sofort. Und wenn etwas Unerwartetes passiert, ist das Team in Sekundenschnelle bei euch. Ihr seid nie allein, auch wenn sich die Geschichte im Raum manchmal so anfühlen soll.
Ankommen, Einweisung erhalten, 66 Minuten spielen, Auswertung und Teamfoto. Plant insgesamt rund 90 Minuten ein. Handys bleiben draußen, eure Gruppe spielt allein im Raum, ohne Fremde.
Ankommen und Einchecken: Kommt etwa 15 Minuten vor der gebuchten Startzeit an. Das gibt euch Raum, in Ruhe anzukommen. EXIT liegt in der Friedrichstraße 101, 10117 Berlin, direkt am S+U Friedrichstraße und unter dem Admiralspalast.
Einweisung: Die Spielleiter:innen erklären euch die Regeln, die Geschichte des Raums und wie das Hinweissystem funktioniert. Ihr erfahrt, was ihr anfassen dürft, was nicht und wie ihr Hilfe anfordern könnt. Fragen sind ausdrücklich erwünscht, besonders wenn es euer erstes Mal ist.
66 Minuten Spielzeit: Dann geht es los. Euer Ziel: innerhalb von 66 Minuten die Mission lösen. Ihr sucht nach Hinweisen, kombiniert Codes, öffnet Schlösser und arbeitet euch Stück für Stück durch den Raum. Handys sind nicht erlaubt, was sich besser anfühlt, als es klingt, denn für 66 Minuten gibt es keine Benachrichtigungen, keine Ablenkungen, nur euch und die Rätsel.
Die Spielleiter:innen beobachten euch über Kameras und stehen per Mikrofon bereit. Wenn ihr feststeckt, könnt ihr einen Hinweis anfordern. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil des Spiels. Teams, die Hinweise annehmen, haben meistens mehr Spaß als solche, die zwanzig Minuten an derselben Stelle verharren, weil sie aus Prinzip nicht fragen wollen.
Auswertung und Foto: Nach Ablauf der Zeit (oder nachdem ihr den Raum gelöst habt, was natürlich schöner ist) gibt es eine kurze Auswertung und ein Teamfoto. Das Foto ist eine gute Erinnerung, weil die Gesichter nach 66 Minuten gemeinsamer Rätselei und gelegentlichem Triumphgeheul ehrlicher aussehen als auf jedem gestellten Gruppenbild.
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Dann ist die Mission nicht geschafft, aber das ist kein Drama. Ihr bekommt trotzdem eine Auswertung und erfahrt, wie nah ihr dran wart. Manche Gruppen schaffen es beim ersten Mal nicht, und das ist völlig normal. Der Ehrgeiz, wiederzukommen und es beim nächsten Mal zu packen, gehört zum Erlebnis dazu.
Bequeme Kleidung, in der ihr euch gut bewegen könnt. Kein Dresscode, keine Sportausrüstung. Bei einigen Missionen muss kurz gekrabbelt werden, also sind Jeans oder Hosen praktischer als ein enges Kleid, aber zwingend notwendig ist nichts davon.
Schuhe, in denen ihr bequem stehen und laufen könnt, reichen völlig aus. Ihr werdet nicht rennen, nicht klettern und keine Hindernisse überwinden müssen. Was ihr dagegen viel tun werdet: stehen, euch bücken, in Ecken schauen und gelegentlich ein Buch aus dem Regal ziehen. Falls ihr danach noch durch Berlin flanieren wollt, könnt ihr genau das tragen, was ihr auch fürs Restaurant anziehen würdet.
Wertsachen und Taschen könnt ihr vor Ort in Schließfächern aufbewahren. Handys dürfen ohnehin nicht mit in den Raum, also packt alles Wichtige vorher weg.
Prison Island ist die häufigste Empfehlung für Erstlinge. 3 bis 7 Spieler:innen, Gefängnisinsel-Thema, faire Rätsel, die fordern, aber nicht frustrieren. Der Raum ist so aufgebaut, dass die Lösung immer in Reichweite liegt, auch wenn sie sich manchmal gut versteckt.
Wenn ihr als Gruppe zum ersten Mal einen Escape Room spielt, ist Prison Island ein solider Einstieg, weil die Rätsel logisch aufeinander aufbauen und die Geschichte euch intuitiv durch den Raum führt. Ihr müsst keine Erfahrung mitbringen, keine Vorkenntnisse und keine besondere Begabung fürs Rätseln. Alles, was ihr braucht, ist die Bereitschaft, Dinge auszuprobieren und miteinander zu reden.
Magic Alley ist eine gute Alternative, besonders wenn euch Fantasy mehr anspricht als Gefängnisatmosphäre. Ab 10 Jahren, 4 bis 8 Spieler:innen, und das Setting zieht erfahrungsgemäß auch Menschen rein, die vorher skeptisch waren, ob ihnen so ein Rätselraum überhaupt Spaß macht.
Ab September 2026 kommt mit Jungle Games ein neuer Raum dazu, der für große Gruppen gemacht ist: 4 bis 14 Spieler:innen, ab 10 Jahren, Dschungel-Brettspiel-Thema mit Highscore-System und einer eigenen Familien-Variante.
Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren ist Monster Party der richtige Startpunkt, dazu gibt es alle Infos im Familien-Beitrag.
Und falls ihr bewusst Grusel sucht und mindestens 16 seid: Madhouse 101 ist zwar als Einsteigerraum gelistet, was die Rätsel-Schwierigkeit betrifft, bringt aber bewusst Horror-Elemente mit. Jump Scares, Dunkelheit, Gruselfaktor. Wenn ihr das wollt, ist der Raum genau richtig. Wenn ihr das nicht wollt, bleibt bei Prison Island oder Magic Alley und habt genauso viel Spaß, nur ohne Herzrasen.
Mindestens zwei, empfohlen vier bis sechs. Die genaue Gruppengröße hängt vom Raum ab. Jeder Raum hat eine eigene Ober- und Untergrenze, weil die Rätsel auf eine bestimmte Teamgröße ausgelegt sind.
Hier die Übersicht:
Vier bis sechs Personen sind für die meisten Räume der Sweet Spot. Genug Köpfe, um verschiedene Rätsel gleichzeitig anzugehen, aber nicht so viele, dass sich die Hälfte der Gruppe langweilt, weil sie nichts zum Anfassen findet. Bei zwei Personen wird es intimer und intensiver, bei acht kann es passieren, dass einzelne Teammitglieder eher zuschauen als mitmachen. Wer mit mehr als acht Leuten kommt, hat mit Jungle Games (bis 14 Personen) oder dem Prison Island Battle Mode (bis 14, zwei Teams) passende Optionen.
Wichtig: Eure Gruppe spielt immer allein. Ihr werdet nicht mit Fremden zusammengelegt. Der Raum gehört für die gebuchte Zeit euch und eurem Team.
Sind Escape Rooms gruselig? Die meisten Escape Rooms sind nicht gruselig. Bei EXIT sind sechs von sieben Räumen hell, freundlich und ohne Horror-Elemente. Einzige Ausnahme: Madhouse 101 ist bewusst düster, mit Jump Scares und Gruselfaktor, ab 16 Jahren. Alle anderen Räume kommen ohne Schrecken aus.
Ist man in einem Escape Room eingesperrt? Nein. Jeder Raum hat Notfallknöpfe und Notausgangstüren. Ihr könnt jederzeit selbstständig den Raum verlassen. Die Spielleiter:innen beobachten jede Gruppe per Kamera und Mikrofon und sind sofort erreichbar.
Wie läuft ein Escape Room ab? Ihr kommt 15 Minuten vorher an, bekommt eine Einweisung, spielt 66 Minuten lang und macht danach eine Auswertung mit Teamfoto. Plant insgesamt rund 90 Minuten ein. Handys bleiben draußen, eure Gruppe spielt allein im Raum.
Was zieht man in einem Escape Room an? Bequeme Kleidung reicht. Keine besonderen Anforderungen, kein Dresscode. Bei einigen Missionen muss kurz gekrabbelt werden, also sind Hosen praktischer als enge Röcke, aber notwendig ist das nicht.
Welcher Raum eignet sich für Anfänger:innen? Prison Island ist der meistempfohlene Einsteigerraum (3 bis 7 Spieler:innen, faire Rätsel). Magic Alley ist eine gute Alternative für Fantasy-Fans. Jungle Games eignet sich für große Gruppen (4 bis 14 Spieler:innen, ab 10 Jahren). Madhouse 101 hat ebenfalls einsteigerfreundliche Rätsel, enthält aber Grusel-Elemente und ist erst ab 16.
Wie viele Personen braucht man für einen Escape Room? Mindestens zwei, empfohlen vier bis sechs. Die genaue Gruppengröße variiert je nach Raum (2 bis 14 Spieler:innen, abhängig vom gewählten Raum).
Was kostet ein Escape Room? Ab 19,50 € pro Person. Die Preise variieren je nach Raum, Gruppengröße und Wochentag. Alle Details findet ihr auf der Buchungsseite.
Kann man den Escape Room auf Englisch spielen? Ja. Alle Räume bei EXIT sind auf Deutsch und Englisch spielbar. Bei der Einweisung wird gefragt, in welcher Sprache ihr spielen möchtet.
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